Koalitionsvertrag
Teilweise übernommen
Einordnung verstehenForderungen, Bewertungen und Quellen werden abgerufen.
Wahlprogramm 2022 · GRÜNE NRW
Belegstand:
Koalitionsvertrag
Teilweise übernommen
Einordnung verstehenUmsetzung
TeilweiseBewertung verstehenIm Koalitionsvertrag vereinbart heißt noch nicht umgesetzt.
Konkrete NETZ- und PERSONALKAPAZITÄT belegt: Die Freie Wohlfahrtspflege ada.nrw dokumentiert im Jahresbericht2024 42 unabhängige ADA-Beratungsstellen in NRW, rund70 Berater*innen und knapp45 Vollzeitstellen-Soll; wegen Fehlbesetzungen waren über das Jahr rechnerisch nur etwa36 Vollzeitäquivalente besetzt.
Im Sommer2024 begann zusätzliche Online-Beratung via Video/Chat: zunächst zehn ADA-Stellen – reale niederschwellige Reichweitenerweiterung, jedoch keine örtliche Neugründung.
Die Forderung von 2022
Unabhängige Antidiskriminierungsberatungsstellen für alle Diskriminierungsgründe flächendeckend ausbauen
Redaktionelle Zusammenfassung, kein wörtliches Zitat.
Originalstelle im Wahlprogramm (öffnet in neuem Tab)Landesantidiskriminierungsgesetz und Landesantidiskriminierungsstelle vorsehen; niederschwellige intersektionale Beratung und regionale Fachstellen insbesondere für LSBTIQ* auch außerhalb großer Städte ausbauen.
Redaktionelle Zusammenfassung der zugeordneten Vertragspassage.
Fundstelle im Koalitionsvertrag (öffnet in neuem Tab)Die ausführliche Begründung zeigt, worauf die Einstufung beruht. Rechtliche Schritte, Geld, Umsetzung und Wirkung werden getrennt betrachtet.
Koalitionscheck Teilweise übernommen: Die Koalition sagt 2022 ein Landesantidiskriminierungsgesetz und eine Landesstelle sowie dezentrale niedrigschwellige intersektionale, besonders LSBTIQ*-bezogene Beratung (Druckseite122 Z6000–6005/6022–6028) zu.
Das ist nicht dieselbe Verpflichtung zu einem flächendeckenden Netz UNABHÄNGIGER Beratungsstellen für sämtliche Diskriminierungsgründe.
Bewertung Teilweise: Der Träger ADA.NRW belegte schon für2022 42 unabhängige Beratungsstellen in32 Städten/Kreisen; der im September2026 veröffentlichte Jahresbericht2025 nennt WEITER 42 Stellen und rund1.200 Ratsuchende, ~15% mehr neue Fälle als2024. Damit KEIN zahlenmäßiger Netto-Standortausbau belegt.
Seit Sommer2024 ergänzte der Träger das Angebot durch Video-/Chatberatung an zunächst10 Standorten; das ist tatsächlicher Zugangsausbau, aber keine neuen physischen Beratungsstellen.
Der 2024er Bericht weist Personalunterbesetzung (rechnerisch ca36 statt knapp45 geplante VZÄ), verzögerte Förderabschläge und Engpässe aus. Eine durch das erst01.10.2026 geltende LADG geschaffene staatliche Antidiskriminierungsstelle (§12) ist keine unabhängig betriebene lokale ADA-Beratungsstelle.
Flächendeckung, tatsächliche Wartezeiten und Netto-Personalsteigerung bleiben offen.
Quellen: cdu-nrw.de (öffnet in neuem Tab) ; Veröffentlichung auf fachportal.ada.nrw (öffnet in neuem Tab) ; Veröffentlichung auf fachportal.ada.nrw (öffnet in neuem Tab)
ADA-Wohlfahrtsstellen sind unabhängige freie Träger, Landesfinanzierung über Integrationsagenturen NRW als ALT-Netz. Neu2026 LADG-Landesantidiskriminierungsbehörde gehört zum staatlichen Verwaltungsgefüge und ist NICHT 43. unabhängige ADA-Stelle.
Extern referenzierter ADS-Bund-Benchmark 1 Berater*in je100k–200k Einwohner*innen; laut ADA-Personal-Kalkulation2024 entfällt auf eine effektive Kraft deutlich über500k Einwohner*innen. Referenznorm ist Berichtsempfehlung, kein verbindlicher NRW-Schlüssel.
Wahlprogramm, Koalitionsvertrag und weitere Nachweise – mit den vorhandenen Fundstellen.
Wahlprogramm
Landtagswahlprogramm 2022 · BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN NRW (öffnet in neuem Tab)PDF-Seite 134
PDF-Druckseite 134
Landesveröffentlichung
Veröffentlichung auf fachportal.ada.nrw (öffnet in neuem Tab)Landesveröffentlichung
Veröffentlichung auf fachportal.ada.nrw (öffnet in neuem Tab)Landesveröffentlichung
Veröffentlichung auf fachportal.ada.nrw (öffnet in neuem Tab)Redaktioneller Ausgangsstand veröffentlicht: Teilweise. Belegstand 20. Oktober 2026.
42 ADA-Standorte2024 und2025;2024 ca70 Beschäftigte verteilt auf ~45 Vollzeitstellen, real ~36 rechnerisch besetzt; zehn Standorte boten ab Sommer2024 digitalen Video-/Chat-Zugang, tatsächlicher Online-Vollzug dokumentiert. 2025 ~1.200 Ratsuchende, aber keine komplette neue Soll-/Ist-FTE-Reihe.
Erhebliche Personallücken im Jahr2024 bei hoher Nachfrage, unterversorgte räumliche Bezirke und eventuelle Wartezeiten nicht standardisiert ausgewertet. Plus15% neue Fälle misst Meldungen, keine erfolgreiche Bedarfsdeckung oder präventive Diskriminierungsverringerung.