Koalitionsvertrag
Nur thematisch erwähnt
Einordnung verstehenForderungen, Bewertungen und Quellen werden abgerufen.
Wahlprogramm 2022 · GRÜNE NRW
Belegstand:
Koalitionsvertrag
Nur thematisch erwähnt
Einordnung verstehenUmsetzung
Nicht beurteilbarBewertung verstehenIm Koalitionsvertrag vereinbart heißt noch nicht umgesetzt.
NRW betreibt auch 2026 zentrale Erstaufnahme- und Unterbringungseinrichtungen. Laut Regierungsbericht vom 18.09.2026 waren am 30.06.2026 tatsächlich 25.861 Plätze in Landesunterkünften in Betrieb; dort lebten 8.831 Menschen (rund 34 Prozent Belegung).
Die Forderung von 2022
Geflüchtete aus großen, isolierten Einrichtungen in kleinere dezentrale Wohneinheiten unterbringen
Redaktionelle Zusammenfassung, kein wörtliches Zitat.
Originalstelle im Wahlprogramm (öffnet in neuem Tab)Schnelle dezentrale kommunale Zuweisung, nach3 Monaten für Familien/vulnerable, nach möglichst6 Monaten sonstige Menschen
Redaktionelle Zusammenfassung der zugeordneten Vertragspassage.
Fundstelle im Koalitionsvertrag (öffnet in neuem Tab)Die ausführliche Begründung zeigt, worauf die Einstufung beruht. Rechtliche Schritte, Geld, Umsetzung und Wirkung werden getrennt betrachtet.
Koalitionscheck Verändert übernommen: Die GRÜNE-Forderung zielt auf kleinere, dezentrale Wohnungen statt großer isolierter Sammelunterkünfte.
Zukunftsvertrag Drucks.121 Zeilen5958–5966 setzt dagegen auf Fortbestand zentraler Landeseinrichtungen und schnellere KOMMUNALE Zuweisung (für Familien/besonders Schutzbedürftige nach etwa drei Monaten, für andere möglichst sechs Monate), ohne verbindliche Ersatzquote kleiner Wohneinheiten.
Bewertung Nicht beurteilbar bezüglich wirklicher dezentraler UNTERBRINGUNG: Die NRW-Landesregierung berichtete 2026 zum Stichtag30.06.2026 25.861 tatsächlich betriebene Plätze in Erstaufnahme-/ZUE-/Notunterkünften mit 8.831 untergebrachten Personen, also rund34% Belegung.
Ein längerfristiges Kapazitätskonzept mit35.000 Plätzen, davon28.000 aktive und7.000 Reserve, ist kein IST-Stichtagswert.
Diese Zahlen beweisen die weiterhin großen Einrichtungen, enthalten jedoch keine 2022–2026 vergleichbare Zahl tatsächlich bereitgestellter kleiner Wohnungen oder dezentrale Unterbringungsquoten; daraus weder Zielerreichung noch deren absolute Nichterreichung ableiten.
Quelle: cdu-nrw.de (öffnet in neuem Tab) ; Dokument des Landtags Nordrhein-Westfalen (öffnet in neuem Tab)
Koalition setzt auf schnellere kommunale Zuweisungen bei fortbestehender Landeserstaufnahme. Ein nachweislich vollzogener landesweiter Ersatz großer Unterkünfte durch kleine dezentrale Wohneinheiten ist daraus nicht abzuleiten.
Stand 30.06.2026 laut Landtagsvorlage 18/5511: 25.861 tatsächlich betriebene EAE-, ZUE- und Notunterkunftsplätze, 8.831 untergebrachte Menschen, rund 34 % Belegung. 35.000 (28.000 aktiv und 7.000 Standby) ist das vorgehaltene Kapazitätsziel/-konzept, nicht der zum Stichtag gezählte Istbetrieb.
Wahlprogramm, Koalitionsvertrag und weitere Nachweise – mit den vorhandenen Fundstellen.
Wahlprogramm
Landtagswahlprogramm 2022 · BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN NRW (öffnet in neuem Tab)PDF-Seite 140
PDF-Druckseite 140–141
Parlamentarisches Dokument
Dokument des Landtags Nordrhein-Westfalen (öffnet in neuem Tab)Redaktioneller Ausgangsstand veröffentlicht: Nicht beurteilbar. Belegstand 22. Oktober 2026.
Zahl und Anteil tatsächlich in kleine, dezentrale Wohneinheiten gewechselter Personen sowie Bauform-/Aufenthaltsdauerdaten im Vergleich zur Wahlforderung nicht landesweit belegt.